Dass ich überhaupt auf die Idee gekommen bin ein Austauschjahr (ATJ) zu machen, habe ich wohl meinem Bruder zu verdanken, der 2006/2007 ein Schuljahr im schönen San Diego verbringen durfte.

Das sind mein Bruder und ich an der Trolleystation SD, als meine Eltern und ich ihn im April 2007 besuchen waren. Schon da war ich total begeistert von dem Land und den Leuten dort.
Ich habe als erstes gar nicht darüber nachgedacht ein ATJ zu machen. Aber als mein Bruder dann in SD war und es sich in der Schule rumgesprochen hatte (er war auf der gleichen Schule, wie ich), haben die Lehrer angefangen mich zu fragen, ob ich das denn auch machen möchte. Da habe ich angefangen mir mal Gedanken darüber zu machen… Meine Deutschlehrerin hat in der Erörterungsarbeit sogar extra für mich das Thema „ATJ oder nicht?“ zur Verfügung gestellt
Nur damals bin ich noch nicht zu einer Lösung gekommen, was sich natürlich auch ein bisschen auf meine Note ausgewirkt hat…
Am Anfang war ich nicht ganz sicher, ob ich ein ganzes Jahr in die USA gehen möchte. Ich hätte ja auch nur ein halbes Jahr und irgendwo anders hingehen können. Aber irgendwie habe ich mich dann doch dafür entschieden, ein Schuljahr in die USA zu gehen. Es ist ein sehr schönes Land, wie ich feststellen konnte als wir meinen Bruder dort im April 2007 besucht haben. Im Fernsehen wird viel berichtet, aber es gibt sehr viele Gerüchte über die Menschen dort und ich möchte einfach selber herausfinden, was stimmt und was nicht. Außerdem scheinen die Leute dort eine ganz andere Mentalität und ganz andere Gewohnheiten zu haben, die ich sehr gerne kennenlernen würde.
Es hat lange gebraucht bis ich mir tatsächlich sicher war, dass ich das machen möchte und es hat auch viel Überwindung gekostet. Es ist eine große Herausforderung für ein ganzes Jahr von zu Hause getrennt zu sein, sich neue Freunde zu suchen und an eine fremde Familie anzupassen, in einer anderen Kultur zu leben und dabei eine andere Sprache zu sprechen. Doch alles in allem kann man viele interessante Erfahrungen sammeln und das möchte ich nicht verpassen!
Bis bald, Linda