We are the Wegflieger!

Wie ihr meiner Countdown-Seite sicherlich entnommen habt, war letztes Wochenende vom 13. – 15. Juni Vorbereitungstreff in Berlin am Wannsee. Eine Mischung aus weniger spannenden Vortraegen, lehrreichen und lustigen Gruppenarbeiten und vielen netten Bekannschaften – alles in allem ein schoenes Wochenende.

Ich fange mal ganz von vorne an. Freitag, 16 Uhr war Anreise. Da jede Menge Stau war, kamen viele der insgesamt 83 Schueler zu spaet – ich natuerlich auch. Als erstes bekamen wir unsere Zimmerschluessel, einen AYUSA-Rucksack und ein schoenes T-Shirt.

Auf dem Zimmer erwartete uns dann sofort eine peinlich lustige Aufgabe, die wir mit unseren Zimmerbewohnern bewaeltigen sollten. Ich hatte zum Glueck sehr nette Mitbewohner: Kim, die ebenfalls fuer 10 Monate in die USA geht und Marie, die 3 Monate in Kanada verbringen wird. Wir sollten uns zusammen (das musste jedes Zimmer) einen Cheer (von Cheerleading) ausdenken. Hier drei Beispiele fuer das, was dabei rausgekommen ist:

Unser Cheer ging so:

Let us cheer for a great exchange year. It’s not a long time anymore, we’ll have a great time for sure. Sometimes it might be hard but you shouldn’t fall apart. Team Spirit!

Ein anderer so:

Old McDonald had a farm, put the burger in the Darm. We’re singing stupid Lieder ’cause we are the Wegflieger!

Besonders kreativ bei den Cheers waren jedoch die Jungs, das klang etwa so:

Give me an A. Give me a Y. Give me a U. Give me a S. Give me an A. It’s fun to stay with AYUUSAAA!

Es gab wirklich lustige Cheers, die die Stimmung zwischendurch immer wieder angeheitert haben. Samstag und Sonntag haben wir groesstenteils Gruppenarbeiten ueber z.B. die einzelnen Laender, Grenzen der Anpassung oder Konfliktloesung gemacht. Oftmals mussten wir Sketche ausarbeiten, die teilweise richtig witzig waren (Details moechte ich hier nicht preisgeben, die die dabei waren wissen warum ;) ). Der wohl aetzendste Teil waren die Programmregeln -  nicht wegen den Regeln an sich, sondern weil manche von uns sie anscheinend nicht durchgelesen hatten, bevor die Eltern unterschrieben haben und es sich deshalb 2 Stunden gezogen hat.

Zwischen den Programmpunkten hatten wir oft Freizeit, in der wir uns mit Returnees (Leute, die bereits ihr Auslandsjahr hinter sich haben) und aktuellen Austauschschuelern aus den USA, Venezuela o.a. unterhalten haben oder die anderen Austauschschueler kennenlernten.

Das Abendprogramm war sehr abwechslungsreich: wir haben Fussball geschaut, Fussball geschaut und … Fussball geschaut. Also natuerlich haben nicht alle Fussball geschaut. Die Betreuer haben uns alles moegliche angeboten, von Gesellschaftsspielen ueber Karaoke bis Filme schauen. Samstag Abend habe ich dann auch mit ein paar Maedels „Girls United“, einen amerikanischen Cheerleading Film, angeschaut. Da wir ja in einer Jugendherberge am Wannsee waren, sind wir abends auch mal runter auf den Steg gegangen. Von dort aus hat man einen wunderschoenen Ausblick. Hier einige Bilder, die wir auf dem Steg gemacht haben:

Ich moechte mich noch mal bei allen Beiteiligten fuer die schoene Zeit bedanken und hoffe ihr werdet alle ein schoenes Austauschjahr haben!

Liebe Gruesse, Linda

P.S. Ich habe den Laptop, den mein Bruder aus den USA mitgebracht hat, bekommen. Deshalb die Sache mit den Umlauten und dem scharfen S.

There are no comments on this post

Leave a Reply